Kiedricher Gräfenberg 3

Genau ein Monat nach der letzten großen Gräfenbergprobe konnte ich nun am Vorabend des 1. Internationalen Riesling Symposiums im Rheingau gemeinsam mit Kollegen wie Jancis Robinson oder David Schildknecht einige reifere trockene Weine und zahlreiche fruchtige Weine ergänzen.

Sehr gereifte trockene Weine vom Kiedricher Gräfenberg
(10-11-2010)

94
1949 Cabinett
Mittleres Gelb mit goldenen Reflexen, intensiv nach Orangenzesten, feine getrocknete Wiesenkräuter, feines Marillenkonfit, zitronige Nuancen. Elegant, ausgewogen, feiner Säurebogen, zart nach Zitronenmelisse, wirkt harmonisch und leichtfüssig, blitzsauber, betörende Jugendlichkeit.

88
1945 Cabinett
Helles Bernstein, rötlicher Schimmer, zart karamellig unterlegte rotbeerige Nuancen, zarte Schokoanklänge, rauchige Kräuterwürze, reifer Apfel, aber noch nicht deutlich oxidiert. Am Gaumen trocken, mittlerer Körper, zart nach Dörrobst im Abgang, zarte Steinobstsüße im Nachhall, mineralisch, noch am Leben, hier stand wohl nicht genug Schwefel zur Verfügung – wie zu letzt gleich nach dem II. WK.

90
1937 Cabinett
Kräftiges Gelb, Goldreflexe, rauchig, mit einem medizinalen Ton nach Iod und Verbandsmaterial, dieser eigentümliche Ton verliert sich mit etwas Luft, es bleiben etwas Peterwurz und intensive Kräuterwürze nach Estragon, kalter Rauch. Frische Textur, weiße Apfelfrucht, feine Fruchtsüße, lebendige Säurestruktur, insgesamt von einer überzeugenden Frische, individuell, mittlere Länge.

ow.
1934 Cabinett
Zartes Bernstein, zart mostige Anklänge, deutliche Oxidiationsaromen, reife Birne, Apfelschalen. Zarte Sherryanklänge, etwas Biskuit, im Abgang salzig, der Palo Cortado unter den Rieslingen. Das ist klar über den Zenith und einiges weiter, so nicht zu bewerten.

95 (gemessen am Alter)
1917 Cabinett
Helles Bernstein, zart nach Grapefruit, feine rauchige Nuancen, sehr frisches, attraktives Bukett, mittlerer Textur, knackige zitronige Anklänge, ungemein frisch und rassig, macht den Mund wässrig, wäre ein toller, leichtfüssiger Aperitif,

Kiedricher Gräfenberg Spätlese (fruchtigsüß, mit Restzucker)
(10/11/2010)

92
2002 Spätlese
Helles Grüngelb. Feiner gelber Pfirsich, angenehme Kräuterwürze, Nuancen von Grapefruit. und Zitruszesten, saftig, angenehm eingebundene Restzucker, frische Orangenfrucht, harmonisch, delikat, bietet einiges Trinkvergnügen, weil von einer finessenreichen Säurestruktur getragen, gute Länge.

93
2001 Spätlese
Mittleres Grüngelb. Reifer Weingartenfirsich, Blütenaromen, Zitruszesten, feiner Blütenhonig. Saftig, süße Tropenfrucht, von einer eleganten Säure getragen, bleibt sehr gut haften, feine rotbeerige Nuancen im Abgang, wunderbar leichtfüssig, ungemein jugendlich.

89
1998 Spätlese
Helles Gelbgrün. Intensive Kräuterwürze, Chartreuse-Anklänge, deutlich von Botrytis geprägt, Grapefruitanklänge. Opulent, etwas mehr die Süße im Vordergrund, zerfließende Textur, zarte Karamellnote im Abgang., mittlere Länge.

94
1996 Spätlese
Mittleres Gelbgold, zart ätherische Nuancen, ein Hauch von Minze, etwas Quittengelée, attraktives Bukett. Saftig, elegant, stoffiger Körper, mineralisch, feine blättrige Würze im Abgang, reife gelbe Frucht im Nachhall, sehr gute Länge, jetzt perfekt zu trinken. Sehr gutes Reifepotenzial, Orangenfrucht im Rückgeschmack.

91
1990 Spätlese
Kräftigeres Gelbgold. Zarte Karamellnote, feine Kräuterwürze, dezente Dörrobstzesten, etwas Feigen. Saftig, wirkt bereits gereift, zitronig-petrolige Anklänge, die rassige Struktur balanciert den Zuckerrest völlig, so dass das Ergebnis fast trocken erscheint. Hat seinen Höhepunkt bereits überschritten, aber noch sehr gut in Fahrt.

88
1988 Spätlese
Kräftigeres Gelbgold. Etwas verhalten im Bukett, Zitronenmelisse, ätherisch, Minze, etwas rustikales Bukett. Wirkt eher schlank, etwas verwaschen, zitronige Nuancen dominieren, mittlere Textur, zart blättrige Nuancen im Abgang, bereits etwas verblüht.

92
1981 Kabinett
Mittleres Gelb, junge Reflexe, Nuancen nach frischen Ananas und Grapefruitzesten, reife, einladende Tropenfrucht, zarter Blütenhonig. Frisch, leichtfüßig, angenehme Süße, sehr sauber und klar, an genehmer Honigtouch im Abgang, sehr erstaunliche Frische.

87
1975 Spätlese
Helles Bernstein, rötliche Nuancen, Messingtouch, zart nach Marille und Kirsche, angenehmer Honig, kräuterwürzig unterlegt. Am Gaumen zarte Karamell, Erdbeerkonfit, dunkle Würze, rauchige Nuancen, wirkt etwas austrocknend, Rosa Grapefruit, mittlere Länge, mineralischer Nachhall, kandierte Orangenzesten im Abgang.

86
1971 Spätlese
Mittleres Gold, gelbe Reflexe, startet eigenwillig, etwas verhalten, zart nach Kartonage, intensive Kräuterwürze, ätherische Nuancen, zart nach Pfefferminze, etwas Johanniskraut, braucht mehr Luft, saftig, mittlerer Körper, feine Cassisanklänge, gut integrierte Säure, durchaus ausgewogen, bietet noch Trinkvergnügen, bleibt dennoch irgendwie rustikal, weil die Botrytis vielleicht nicht ganz perfekt war.

90
1969 Spätlese
Mittleres Gold, gelbe Reflexe, attraktiv, deutliche Dörrobstanklänge, Feigen, Orangenzesten, etwas weihnachtlich in der Aromatik, feine, lebendige Säure, zarte Dörrzwetschkenanklänge, die Süße ist nur mehr ansatzweise zu  erkennen, gelbe Tropenfrucht im Nachhall, sehr harmonischer Nachhall. noch mit Vergnügen trinkbar.

89
1966 Spätlese
Mittleres Gold, zarte rötliche Reflexe, einladender Blütenhonig, intensivere süße vermittelnd, saftige Pfirsichfrucht, knackige Säure unterlegt, feine Zitrusanklänge, mineralisch, bleibt gut haften, jung und ansprechend, feine Kräuterwürze, Grapefruitzesten.

91
1964 Spätlese
Helles Gelbgold, deutliche Kräuterwürze, mit ätherischen Nuancen unterlegt, intensiver Honigton, zarte dumpfe Anklänge, zart schimmelige Nase nach Roquefort-Käse. Nicht ganz präzise, etwas weitmaschig, zarte Oxidationsnoten, mittlere Länge, hat seine besten Tage weit hinter sich. (85)
2. Flasche: zart nach Biskuit, angenehme gelbe Frucht, zart nach Honig, Röstaromen. Zitronig, frische Frucht, sehr vital, lebendig strukturiert, bietet viel Trinkspaß, überraschend durch seine Frische, eine exzellente Flasche. (91)

87
1959 Spätlese
Mittleres Messing. Verhalten, zart nach Zitruszesten, Zitronat, süß am Gaumen, zarte Honignote, etwas zerfließende Textur, honigtöniger Nachhall, es fehlt an Frische und Länge.

86
1953 Spätlese
Mittleres Messing. Rauchige Kräuterwürze, etwas Bitumen, Ahornsirup klingt zart an, vegetale Nuancen. Eher trocken als fruchtig, zart nach Orangenzesten, mittlere Länge, wirkt etwas ausgezehrt, zart tabakiger Nachhall, etwas fehlt die Lebendigkeit.
90
1947 Spätlese
Mittleres Messing, Goldreflexe. Reife Steinobstanklänge, Orangenzesten, zart nach Marzipan und Kräuterwürze, zarte Minze, durchaus facettenreich, etwas Nougat. Erstaunlich säurerreich, die Süße ist bereits verbraucht, zitronige Nuancen, eher zart, mittlere Länge, lebt von seiner Frucht, erstaunlich vital.

88
1921 Spätlese
Zartes Bernstein, rötliche Reflexe, zart nussig, feine Sherrynote, Dörrobstnuancen, am Gaumen eher zart, Orangenanklang, feine mineralische Nuancen, eine zufrieden stellende Länge, Feigenaromen im Nachhall, gemessen am Alter sehr gut ausgewogen.

Bei diesem Stil scheint den Weinen nach spätestens 30 Jahren etwas die Luft auszugehen.

Weil Trockenbeerenauslesen sind fein....

Kiedricher Gräfenberg Teil 2

Am 14. Oktober 2010 fand in Wiesenbaden auf Einladung von FINE - Herausgeber Ralph Frenzel eine Verkostung von 21 Jahrgängen der kostbaren Trockenbeerenauslesen aus den Weingut Robert Weil aus Kiedrich im Rheingau statt. Erst wenige Wochen davor wurde eine einzige Flasche Trockenbeerenauslese Lange Goldkapsel zum Rekordpreis von mehr als € 5000,-  versteigert und wurde damit zur teuersten aktuellen Einzelflasche der Welt.

Riesling Trockenbeerenauslese

97
2009
Helles Gelbgold. Frische Steinobstanklänge, weniger von Botrytisanklängen als von saftiger Tropenfrucht im Bukett bestimmt. Ungemein primärfruchtig, zeigt eine klirrende Säurestruktur, enorme Frische, glasklare Stilistik, gelbe, süße Fruchtnoten im Abgang, sehr gute Länge, noch völlig unterentwickelt, aber sehr viel versprechend.

95
2008
Helles Gelbgold. Sehr frisches Bukett, nach Zitruszesten und erntefrischen Weingartenpfirsichen, feiner Blütenhonig. Elegante Textur, frische Steinobstfrucht, rassige Säurestruktur, sehr gute Balance zwischen stoffigen Restzucker und der lebendigen Struktur, salzig-mineralische Würze im Nachhall, insgesamt noch völlig embryonal.

94
2007
Mittleres Bernstein. Deutliche Botrytiswürze, tabakig unterlegte Dörrpflaumen, feine Kräuterwürze, feiner Honig mit mineralischem Touch. Wirkt noch etwas verwaschen, die Säurestruktur kommt noch nicht so zum Tragen, zeigt rotbeerige Nuancen im Abgang, braucht noch sehr viel Zeit.

96
2006
Mittleres Bernstein. Verhaltenes Bukett, einladende Dörrobstnote, kandierte Orangenzesten, Aprikosenfrucht, facettenreiche Aromatik. Konzentriert, rassige Säurestruktur, verspielte Aromatik, feine Steinobstfrucht im Abgang, finessenreich, sehr großes Zukunftspotenzial, präziser Stil.

95
2005
Helles Bernstein. Einladende Süße, Nuancen von Mandarinen, Orangen, sehr frisch und facettenreich. Saftiger Körper, ausgewogener, präsenter Säurebogen, zarte Acetonanklänge im Kern, mineralisch und salzig, zitroniger Nachhall, noch etwas unterentwickelt.

97
2004
Mittleres Gelbgold. Feiner Karamellanklang, zarter Blütenhonig, feine Kräuterwürze, Noten von Chartreuse-Likör und Lakritze. Rassig, besitzt eine immense Säurestruktur, feine gelbe Tropenfrucht klingt an, ein vibrierender Stil, sehr mineralisch, ein Wein von großer Spannung, besitzt enormes Zukunftspotenzial. Ein potenzieller 100-Punkte-Wein.

94
2003
Mittleres Gelbgold. Zart blättrig unterlegtes Steinobstkonfit, Nuancen von Feigen und frischen Datteln, zart flüchtige Noten. Komplex, sehr konzentrierte Textur, deutlicher Süßeschleier, cremiger Körper, finessenreiche Säurestruktur, wirkt aber alles in allem noch eine Spur unbalanciert, muss erst mit der Zeit zusammenwachsen.

92
2002
Helles Bernstein. Feine rauchige Nuancen, zarte Kräuterwürze, kandierte Orangenschalen, reife Steinobstanklänge. Am Gaumen saftig, süß und elegant, wirkt dank einer frischen Säurestruktur recht juvenil und lebendig, etwas schlanker, gut ausgewogen, eher im BA-Stil, bereits antrinkbar.

90
2001
Helles Bernstein, zart flüchtige Acetonnote, etwas Dörrobst und Honig unterlegt, zart nach gelben Steinobst, tabakig-würzige Nuancen, die fast ein wenig an neues Holz erinnern. Wirkt am Gaumen etwas schlank, die Süße ist gut eingebunden, gute Säurestruktur, insgesamt ein recht verhaltender Süßwein, eher eine TBA light, könnte man blind auch für eine Beerenauslese halten, eher etwas enttäuschend.

94
2000
Dunkles Bernstein, rötliche Reflexe. Intensive Botrytisanklänge, türkischer Honig, Feigenkonfit, etwas Nougat unterlegt, Chartreuse-Anklänge. Stoffig und süß angelegt, sehr rassige Struktur, auch am Gaumen ein fast schokoladig wirkender Stoff, mineralische Salzigkeit im Nachhall, ist noch ziemlich unterentwickelt, gutes Potenzial.

93
1999
Kräftiges Goldgelb. Deutliche Botrytiswürze, feine rotbeerige Nuancen, angenehme Dörrobstanklänge. Saftig, komplexe Textur, salzige Nuancen, wirkt opulent, etwas weitmaschig, der Restzucker dominiert, wirkt bereits gut ausgereift, gut antrinkbar, besitzt ein mineralisches Finish.

97
1998
Helles Gelbgold. Feine Kräuterwürze, Nuancen von Grapefruit, kandierte Orangenzesten, angenehme Honignote. Saftig, mineralische Anklänge, lebendige Säurestruktur, juvenil, bleibt lange haften, insgesamt etwas schlanker wirkender Stil, sehr delikat und zugänglich, bereits gut antrinkbar.

95
1997
Helles Bernstein. Ganz zart von flüchtiger Säure geprägt (bei dieser Art von Wein nicht negativ, hat konservierende Wirkung), mit etwas Luft dominieren Dörrpflaumen, Zitruszesten. Stoffige Textur, cremige Süße, die den Stil dieses Weinen bestimmt, zart nach Karamell, weich und seidig im Abgang, feine Pfirsichnote im Nachhall, zeigt noch einigen Babyspeck.

100
1996
Kräftiges Gelbgold. Starke, attraktive Würze der Edelfäule, intensive Anklänge von Quittengelée, Dörrpflaumen, Nuancen von Nougat. Ungemein komplex, enorme Frische, rassig, fast rotbeerig, jugendlich und vital, finessenreich strukturiert, feine Dörrobstanklänge im Nachhall, zitronige Anklänge, wohl schon sehr balanciert, insgesamt ein äußerst spannender Embryo, dem eine glanzvolle Karriere erst bevorsteht.

97
1995
Kräftiges Gelbgold. Intensive Botrytiswürze, reife Feigen und Dörrpflaumen, kandierte Orangenzesten in der Nase. Saftiger Körper, sehr vielschichtig, komplexe Süße, finessenreiche Struktur, salziges Finish, feine Steinobstnote im Nachhall, wirkt noch sehr jung, verfügt über einige Länge, großes Zukunftspotenzial.

95
1994
Kräftiges Gelbgold. Zart nach Orangenzesten, feiner Honig, reife Steinobstanklänge, facettenreiches Bukett. Cremig und rund, fast schokoladig wirkende Textur, mit einer frischen zitronigen Struktur unterlegt, salziger Touch, bleibt gut haften, feine Nuancen von Dörrfeigen, stoffig und lang, braucht noch Zeit, herrlich seidiger Zeit, ein Wein mit Riesenzukunftspotenzial.

98
1993
Mittleres Goldgelb. Vielschichtige Nuancen, Anklänge nach Grapefruitzesten, zarte Kräuterwürze, Chartreuse-Aromen, rauchige Nuancen, feine Dörrobstanklänge. Stoffige Textur, etwas Karamell, reifer gelber Pfirsich, opulenter Körper, sehr deutliche Restsüße, voluminös, ohne dabei plump zu wirken, saftig, süße Steinobstnote im Abgang, ein Wein, dem ewiges Leben garantiert ist, eher massiver TBA-Stil.

100
1992
Helles Bernstein, goldene Reflexe. Intensive Anklänge von starker Botrytis, Nuancen nach Röstkaffee, Dörrpflaumen, sehr facettenreich, unterlegt mit floralen Anklängen, Orangenzesten. Stoffig, sehr komplex, tiefe Fruchtsüße, Honigschmelz, ungemein finessenreich strukturiert, bleibt ungemein lange haften. salzige Mineralik im Abgang, toller Terroirextrakt, bleibt minutenlang haften, ganz großer Stoff.

93
1991
Helles Gelbgold. Zart flüchtige Nuancen, feines Dörrobst, Botrytiswürze, reife gelbe Steinobstanklänge. Zeigt eine mittlere Komplexität, wirkt etwas schlanker, es fehlt etwas der Druck im Finish, insgesamt frisch und ausgewogen, zugänglich, ist gemessen am Restzucker die „kleinste“ der Weil-TBA’s, finessenreich im Abgang, würde man eher als BA einschätzen. In diesem Jahrgang wurden nur sehr wenige TBA’s in Deutschland geerntet, wenn ich mich recht erinnere, gab es noch eine bei Ernie Loosen.

93
1990
Helles Gelbgold, zarter Wasserrand. Sehr frische, süße Fruchtnoten, Nuancen von Pfirsich, aber auch erntefrische Aprikosen, feine Blütenhonig, mineralischer Anklang. Finessenreich und komplex, ungemein frisch dank eine hohen Säurebogens, wirkt mit dieser Spannung fast trocken, feine Dörrobstanklänge im Nachhall, harmonisch und gut anhaltend.

98
1989
Mittleres Gelbgold, mit grünen Reflexen. Sehr attraktive Nuancen von süßem Quittengelée, feiner Honig, dazu frische Anklänge von gelben Ringlotten, zitronige Nuancen, rauchige Mineralik, facettenreiches Bukett. Am Gaumen saftige Fruchtsüße, cremige Textur, nerviges Säurekleid, im Gaumen intensive Botrytiswürze, deutlich von der präsenten Restsüße geprägt, große Länge, Dörrzwetschkenanklang.